Kultur für alle. Das Beispiel Osnabrück

Vor etwas über einem Jahr starteten das Museum Folkwang und die Krupp-Stiftung eine Initiative, die fünf Jahre lang allen Besuchern freien Eintritt in dieses einzigartige Kunstmuseum gewährt. Eine Zwischenbilanz nach einem Jahr zieht eine  ausführliche ‘Länderzeit’-Sendung des Deutschlandfunks - und auch nach dem Hören bin ich etwas ratlos. Natürlich ermöglicht eine solche Herangehensweise einem Museum ganz neue konzeptionelle Möglichkeiten. Aber trotz aller Pluspunkte bin ich persönlich der Meinung, dass sich die Wertschätzung für Kunst und Kultur auch in einem angemessenen Eintrittspreis zeigen sollte - zumindest bei denjenigen, die es sich leisten können.

Und wenn der Preis für die Kultur wirklich zu hoch wird, um sie ins tägliche Leben einzubeziehen, finde ich andere Wege überzeugender, als den freien Eintritt für alle. Positiv überrascht und überzeugt hat mich beispielsweise die Osnabrücker KUKUK-Karte, die ich während meiner Zeit in der Pressestelle von Museum und Park Kalkriese kennen gelernt habe. Dort wurde nämlich Anfang 2016 die Ausweitung des Angebots auf den Landkreis Osnabrück vorgestellt.

Kulturpass mit fast 70 Anbietern

Zuvor kannte ich offen gestanden nur die sogenannten ‘Stadtpässe’- trotz des Namens oft keine Pässe, sondern Gutscheinhefte für kinderreiche Familien, Bedürftige oder Flüchtlinge, die einen einmaligen oder jährlichen Gratisbesuch im Museum, Konzert, oder Stadtpark ermöglichen. Daher war ich vom umfassenden Angebot der Osnabrücker Kunst- und Kulturunterstützungskarte - kurz eben KUKUK - sofort begeistert. Seit Anfang 2013 können finanziell Bedürftige mit der KUKUK für einen Euro beliebig oft in die städtischen Museen oder ins Theater gehen, Konzerte, Lesungen und eine Vielzahl anderer Veranstaltungen besuchen. Auf 140-150 Termine schätzt Max Ciolek vom Trägerverein KAOS e.V. (Kultur für Alle Osnabrück) das Angebot in einem normalen Monat. Hinzu kommen noch Angebote von ‘KulturAktiv’-Partnern, über die Karteninhaber verbilligt an Malkursen oder Literaturwerkstätten teilnehmen, eben selbst kultur-aktiv werden können.

 

Ein solch umfassendes Angebot gab es vor der Osnabrücker Initiative laut Ciolek nur in Form des Frankfurter Kulturpasses. Zwar gibt es seit 2010 die Kulturlogen in vielen deutschen Städten, die sogar einen kostenlosen Besuch ausgewählter Veranstaltungen ermöglichen. Und auch der Großteil der Initiativen, mit denen sich der KUKUK-Verein im Bündnis ‘Kulturelle Teilhabe’ zusammengeschlossen hat, vermitteln ihren Mitgliedern Restkarten für Kulturveranstaltungen mit relativ kurzem Vorlauf zum verbilligten Preis anbieten. ‘Diese Kontingente einzuwerben und zu vermitteln ist recht aufwändig’, sagt Ciolek. ‘Vor allem müssen die Mitglieder bereits bei ihrer Anmeldung angeben, ob sie beispielsweise auf den Verteiler für Opernkarten, Popkonzerte oder Kleinkunsttheater wollen. Ein Kulturpass, bei dem ich selbst entscheiden kann, wohin ich gehe, fördert die Offenheit und Neugierde’. Deshalb hat der Osnabrücker Verein bei seiner Gründung sehr deutlich auf einen Kulturpass nach dem ‘Frankfurter Modell’  hin gearbeitet.

 

Der Verein als 'Kulturlotse'

Mit dem Kulturangebot der Mainmetropole kann Osnabrück vielleicht nicht ganz mithalten. Spätestens seit der Ausweitung des Programms auf die Landkreisgemeinden deckt die KUKUK aber ein großes Einzugsgebiet ab und kann sich über eine Vielzahl an Partnern freuen: Vergangene Woche wurde die 2.500 Karte vergeben, fast 70 Veranstalter gewähren den Karteninhabern mittlerweile die günstigen Tickets. Dafür müssen sich diese in der KUKUK-Geschäftsstelle registrieren und ihre Bedürftigkeit, wie etwa den Bezug von Grundsicherung oder ALG II-Leistungen nachweisen. Im Landkreis kann die Karte auch bei den Familienservicebüros in den Gemeinden beantragt werden, wenn der Weg nach Osnabrück zu weit ist.

 

Grundsätzlich ist den Osnabrückern allerdings wichtig, dass die Aktivitäten rund um die KUKUK als bürgerschaftliches Engagement wahrgenommen werden. ‘Die Kommunen unterstützen uns und dafür sind wir sehr dankbar. Unter unseren Anbietern sind aber auch private Unternehmen und Festivals. Oder Vereine, die genau wie wir mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement ein tolles Programm auf die Beine stellen’, so Max Ciolek. Der Besuch im Vereinsbüro an der Große Gildewart öffne einigen Besuchern zudem eine neue Welt fernab der üblichen Bürokratie. Manche Karteninhaber seien durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit lange Zeit aus dem städtischen Kulturleben gerissen, für andere seien Museen oder Kleinkunst schlichtweg Neuland. ‘Unsere Mitarbeiter und Ehrenamtler empfehlen Kulturneulingen gerne, welche Veranstaltung in den nächsten Tagen auf dem Programm steht oder welches Museum sich auf alle Fälle lohnt’.

Für alle, die nicht ins Büro kommen wollen oder können, bietet der Verein weitere Informationskanäle: Die KUKUK-Homepage präsentiert Kurse, Ausstellungen und Veranstaltungen nach Datum oder nach Kategorien geordnet. Und einmal im Monat stellt der ‘Kukuksruf’ im Bürgerprogramm von osradio die nächsten Termine und ausgewählte Veranstalter mit ihren Angeboten vor.

Ein Erfolgsrezept?

Als ‘überaus erfolgreich’ betitelte die Neue Osnabrücker Zeitung das Projekt angesichts des 2.500 Kartenbeziehers. Ähnlich wie bei den Tafeln tue ich mich schwer damit, solche Angebote dann als Erfolg zu bezeichnen, wenn viele Bedürftige sie in Anspruch nehmen. Sicher wäre es für jeden von ihnen schöner, ein ‘normales’ Einkommen zu haben und die normalen Kartenpreise davon zahlen zu können. Ein toller Erfolg ist es allerdings, in nicht einmal vier Jahren ein so attraktives Angebot mit so vielen Veranstaltern geschaffen zu haben. Zumal der Trägerverein hin und wieder von einem Bundesfreiwilligen oder einer geförderten Kraft im Büro unterstützt wird, der Rest des Teams aber rein ehrenamtlich arbeitet. Dass bei dieser Besetzung das Angebot nicht nur reibungslos verwaltet wird, sondern dank der Medien des Vereins auch noch ansprechend präsentiert wird, ist bestimmt ein Erfolgsrezept in Osnabrück, das gerne in anderen Städten nachgekocht werden kann. Kultur, so der Leitspruch von KAOS e.V., ist schließlich kein Luxus, sondern Lebensmittel.

Update 5.10.2016: Nach einer Richtigstellung des Bundesverbands Deutscher Kulturlogen (vgl. Kommentar #2) wurde der Absatz über vergleichbare Kulturangebote in deutschen Städten überarbeitet.

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Kommentare: 9
  • #1

    Götz Wörner (Mittwoch, 21 September 2016 14:06)

    Ein sehr lesenswerter Artikel !

  • #2

    Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V. (Dienstag, 04 Oktober 2016 21:28)

    Sehr geehrte Damen und Herren, es entspricht nicht der Wahrheit, dass die meisten anderen Initiativen, mit denen sich der KUKUK-Verein im Bündnis ‘Kulturelle Teilhabe’ zusammengeschlossen hat, nach dem Modell der Kulturlogen arbeiten. Die KULTURLOGEN arbeiten bundesweit nach den Grundsätzen "behutsam - würdevoll und nachhaltig" und dieses Konzept wird von dem Bündnis "Kulturelle Teilhabe" abgelehnt. Auch bieten Kulturlogen keine Restkarten zum verbilligten Preis an. Kulturlogen vermitteln die Karten, die Veranstalter schon 2-3 Wochen vorher kostenlos zur Verfügung stellen, an ihre Kulturgäste. Besonderen Wert wird darauf gelegt, dass es keine Stigmatisierung der Kulturgäste geben kann -deshalb werden die vermittelten Karten auf den Namen des Kulturgastes beim Veranstalter hinterlegt. Kulturlogen Vertrauen auf Sozialpartner, die die Anmeldung des Gastes übernehmen , das Angebot der Kulturloge zu ihrem Anliegen machen und das Projekt gemeinsam mit den Kulturgästen und den Ehrenamtlichen der Kulturloge erleben und begleiten. Dies will Richtigstellung bitten wir zu veröffentlichen . Der Vorstand Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V. vwww.kulturloge.de
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturloge

  • #3

    Franz (Mittwoch, 05 Oktober 2016 09:34)

    Der Absatz zu den Kulturlogen wurde leicht überarbeitet. Die sachlich falsche Darstellung tut mir leid. Allerdings finde ich es sehr schade, dass einzelne Begriffe und das eine oder andere Prinzip hier offenbar mal wieder einen Spaltpilz zwischen zwei Initiativen getrieben haben, die gemeinsam viel gutes bewirken könnten.

  • #4

    Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V. (Mittwoch, 05 Oktober 2016 18:55)

    Guten Tag ! Danke für die Änderung. Diese Richtigstellung sollte keinen Spaltpilz in zwei Initiativen treiben. Dem Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V. ist es wichtig, die Begriffe und Prinzipien in der Öffentlichkeit wahrheitsgemäß darzustellen - wenn es umgekehrt gewesen wäre, hätten Sie bestimmt auch so gehandelt. Der Bundesverband hat das Projekt Kukuk oder ähnliche Projekte nicht vorgestellt, weil es ihm nicht zusteht. Aus diesem Grunde ist das von Ihnen genannte "mal wieder" unzutreffend. Kulturlogen haben kein ausgewählten Veranstaltungen, sondern Sportveranstaltungen, Theater, Konzerten, Kino usw. - alles was eine Stadt oder Region zu bieten hat. Kulturgäste wählen aus, was sie möchten und lassen sich auch gerne mal auf etwas "Neues" ein. Der Bundesverband bittet deshalb, um Richtigstellung. Mit freundlichen Grüßen Der Vorstand

  • #5

    Franz (Freitag, 07 Oktober 2016 10:45)

    Meine etwas flapsig formulierten Bemerkungen haben sich nicht auf konkrete Projekte bezogen. Ich will weder den Kulturlogen, noch den Kulturpässen, noch irgend welchen anderen Initiativen ihre Berechtigung und Einzigartigkeit absprechen. Als Beobachter von außen finde ich es nur schade, dass 'in der Szene' offensichtlich der Streit um den 'richtigen' Weg hin und wieder wichtiger zu sein scheint, als die gemeinsame Arbeit für das große Ziel, nämlich 'Kultur für alle' zu ermöglichen.

    Diese Beobachtung habe ich bewusst aus dem Text herausgehalten. Nach der ersten Korrektur,würde ich ihn jetzt gerne so stehen lassen. Weitere Änderungen würden zu tief in die Struktur und schon abgestimmte Zitate eingreifen und, da ich in der jetzigen Version keine sachlichen Fehler erkennen kann, einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten.

  • #6

    Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V. (Freitag, 07 Oktober 2016 21:43)

    Guten Abend!
    Wenn Sie nur das Wort „ausgewählte“ streichen, ist die Aussage in Ordnung !!
    Es ist schade, dass Sie einige Anspielungen machen, die wir so nicht stehen lassen können.
    Als Beobachter von Außen wissen Sie bestimmt, dass der Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V. von der ehemaligen Kulturlogen Berlin und Hamburg verklagt wurde. KL Berlin hat den sehr kostenintensiven Prozess verloren und KL Hamburg hat die Klage zurückgezogen. Dies hat der Bundesverband nicht zu vertreten – es ging auch nicht um den „richtigen Weg“ sondern um „Prioritätsrecht“.
    Und auch der Softwaremanager der KL Berlin hat Klage „wegen unlauteren Wettbewerb“ gegen den Bundesverband eingereicht. Sie wissen, dass der Bundesverband, die in Marburg entwickelt Datenbank zur Vermittlung von Karten, den Neugründern von Kulturlogen kostenlos zur Verfügung stellt. Der Softwaremanager der KL Berlin verkauft die Datenbank zur Kartenvermittlung für 1000€ + mtl. 60 € .
    Der Verein Kukuk ist ja eingebunden in der BAG Kulturelle Teilhabe Berlin /München und müsste wissen, dass das große Ziel „Kultur für Alle", die gemeinsame Arbeit und der richtige Weg n i e m a l s im Sinne dieser Organisation bzw. Szene war. Schade !
    Der Bundesverband mit seinen über 30 Mitglieds- Kulturlogen versteht sich als ein soziales, gemeinnütziges Hilfsprojekt und beschäftigt sich eingehend mit dem Thema Armut und Ausgrenzung. Die von Armut betroffenen Familien werden mit Hilfe der Ehrenamtlichen in die Gesellschaft eingebunden.
    Mit freundlichen Grüßen der Vorstand des Bundesverbandes Deutsche Kulturloge.de www.kulturloge.de

  • #7

    Max Ciolek (Mittwoch, 12 Oktober 2016 20:09)

    Eigentlich ist mir meine Zeit zu schade dafür - wenn hier aber ungeprüft irgendwelche Behauptungen aufgestellt werden, die mich als einzelnen, engagierten Menschen und unseren Verein „Kultur für Alle Osnabrück“ betreffen (ich maße mir nicht an, als Einzelner für die neugegründete „Bundesvereinigung Kulturelle Teilhabe e.V.“, die gerade aus der BAG entstanden ist, zu argumentieren, obwohl es mich als Vorstandsmitglied juckt…), dann muss ich diese Zeit wohl opfern…

    Sehr geehrte Frau Rektorschek, sehr geehrter Herr Maedchen, sehr geehrter Herr von Glahn, sehr geehrte Frau Helmis (soviel Zeit muss sein, da ja DER VORSTAND des Bundesverbandes Deutsche Kulturloge e.V. die Kommentare unterschrieben hat), ich möchte Ihnen ein paar Fragen stellen:

    1. Wieso glauben Sie, dass die Mitglieder der BAG Kulturelle Teilhabe die Grundsätze „behutsam - würdevoll - nachhaltig“ ablehnen? Haben Sie sie alle einzeln gefragt? Ich kann mich mit unserer Arbeit in Osnabrück sehr gut mit diesen drei Wörtern identifizieren und glaube letztlich nicht, dass wir prinzipiell etwas anderes wollen als „Menschen mit geringem Einkommen“ „eine Teilhabe an der Kultur zu ermöglichen“, wie es in den Grundsätzen Ihres Bundesverbandes notiert ist.

    2. Anders als Sie glauben wir allerdings, dass dieses schöne und wichtige Ziel auf unterschiedlichen Wegen zu erreichen ist - Orte sind so unterschiedlich wie Menschen, was soll falsch daran sein, mit viel Liebe und Respekt zur Zielgruppe seinen eigenen Weg zu finden?

    3. Richtig traurig und wütend macht mich allerdings Ihre Behauptung, ich zitiere wörtlich „Der Verein Kukuk ist ja eingebunden in der BAG Kulturelle Teilhabe Berlin/München und müsste wissen, dass das große Ziel „Kultur für Alle", die gemeinsame Arbeit und der richtige Weg n i e m a l s im Sinne dieser Organisation bzw. Szene war. Schade!“ Davon abgesehen, dass die BAG aus 24 Initiativen besteht und nicht nur aus Berlin/München, manifestiert das ja nun, dass Sie und Ihr Bundesverband Ihrer Meinung nach im Besitz der Wahrheit sind. Welche Anmaßung! Ich empfehle die Lektüre der Ziele der BAG-Intiativen: Ziele sind,
    • den kulturellen und sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft,
    • Bildung, Integration und bürgerschaftliches Engagement
    • und die Relevanz und öffentliche Wahrnehmung von Kultur in der Gesellschaft zu fördern.
    Klingt gar nicht mal so anders als bei Ihnen, oder?

    Ich kommentiere mal nicht den Abschnitt mit den Details zu diversen Klagen und Kosten, die meiner persönlichen Meinung nach hier nichts zu suchen haben, weiß auch nicht, was das mit dem sehr gründlich und wertschätzend geschriebenen Blog-Beitrag von Franz Jungbluth zu tun hat.

    Ich würde mir allerdings sehr wünschen, dass wir alle unsere Eigenempfindlichkeiten der großen, guten Sache unterordnen: einerseits leere Kulturplätze mit Besuchern zu füllen und andererseits vielen Menschen - die es sich aufgrund ihrer finanziellen Situation sonst nicht leisten könnten - eine lebbare und günstige Möglichkeit zu bieten, am kulturellen und gesellschaftlichen Leben ihrer Stadt teilzunehmen.

    Max Ciolek
    Vorsitzender KAOS e.V. (Kultur für Alle Osnabrück)
    www.kukuk.de

  • #8

    Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V. (Donnerstag, 13 Oktober 2016 13:20)

    Sehr geehrter Herr Ciolek,
    Zur Frage1: Der Bundesverband hat diese öffentlichen Bekundungen schriftlich vorliegen.

    Zur Frage 2: Genau auf die inhaltliche Ausrichtung, die nichts mit den Unterschiedlichkeiten vor Ort zu tun haben, legen Kulturlogen besonderen Wert.

    Zur Frage 3: Im Besitz der Wahrheiten ist der Bundesverband Deutsche Kulturloge nicht – er handelt lediglich nach den demokratischen Beschlüssen seiner Mitglieder. Die Mitglieds-Kulturlogen haben sich bewusst entschieden, nach den Grundsätzen „behutsam-würdevoll und nachhaltig“ zu handeln und das dazugehörige Konzept zu übernehmen. Die von Ihnen genannten Ziele, hat der Bundesverband nicht mit seinen Mitglieds- Kulturlogen diskutiert und abgestimmt und so kann es den gleichen Klang nicht geben.

    Leider hat Franz Jungblut nicht wertschätzend und nicht gründlich das Konzept der Kulturloge dargestellt. Warum er dieses Konzept erwähnt, wenn er es nicht kennt, ist dem Bundesverband ein Rätsel. Er hat sich dafür zwar entschuldigt, stellte aber noch seine Zweifel in den Raum. Dem Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V. ist sehr daran gelegen, Unklarheiten zu beseitigen und die Fakten darzustellen – dazu gehört auch, das Hinterfragen von 3 Klagen.
    wvSesx
    Der Umgang mit Begriffen, Strukturen und Haltungen im Hinblick auf Ihre Ziele und Vorstellungen wurden und wird auch in Zukunft vom Bundesverband respektiert (darüber gibt es ja den entsprechenden Schriftverkehr) – umgekehrt wäre es auch wünschenswert.
    Vorstand Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V. https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturloge www.kulturloge.de

  • #9

    Franz (Donnerstag, 13 Oktober 2016 13:37)

    Da ich direkt angesprochen wurde: Tatsächlich kenne ich das Konzept der Kulturlogen nur vom Hörensagen, dachte aber ich tue Ihnen einen Gefallen, wenn ich das Konzept und den Begriff in einem Beitrag zum Thema 'Kultur für Alle' erwähne um zu zeigen, welche Projekte es auf dem Gebiet noch gibt - ohne diese tiefergehend zu betrachten.
    Am Sinn Ihrer Arbeit (und der der Kulturpässe und vieler anderer Initiativen) habe ich übrigens keine Zweifel. Ich finde es einfach nur schade, wen sich Vereinigungen und Menschen, die tolle Sachen machen und gemeinsam viel bewegen könnten, so viel Energie in internen Auseinandersetzungen verlieren. Das gilt erst einmal für beide Seiten. Um 'Schuldfragen' zu klären, habe ich zu wenig Ahnung und würde alle bitten, dies auch nicht auf dieser Plattform zu tun.